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Carol & The Fall

Carol & The Fall - © Mick Morley
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Carol Schuler

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Carol Schuler (* 23. Januar 1987 in Winterthur, Kanton Zürich) ist eine Schweizer Schauspielerin und Sängerin.

Leben

Ihren ersten Auftritt hatte Schuler im Alter von fünf Jahren in Winterthur. Seit ihrem zwölften Lebensjahr ist sie als Film- und Fernsehschauspielerin tätig. Ihre erste Hauptrolle spielte sie im Fernsehfilm „Lieber Brad“ (Regie: Lutz Konermann, 2011), wofür sie mit dem Schweizer Filmpreis als Beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. Darauf folgten weitere Filmrollen, unter anderem in „Alles bleibt anders“ von Güzin Kar und „Liebe und andere Unfälle“ unter der Regie von Tom Gerber. Ausserdem war sie im »Tatort – Schmutziger Donnerstag« von Dani Levy zu sehen.

2006 zog sie nach Berlin und absolvierte ihre Schauspielausbildung am Europäischen Theaterinstitut Berlin. Darauf folgten Engagements am Schauspielhaus Zürich, dort zu sehen u. a. in »Geri« von Martin Suter und Stephan Eicher (Regie: Stefan Bachmann, 2010), »Schweizer Schönheit« von Dani Levy (2015).

2014 begann ihre Zusammenarbeit mit Herbert Fritsch in »Der schwarze Hecht« nach Emil Sautter (2014), »Wer hat Angst vor Hugo Wolf?« von Herbert Fritsch (2016) sowie am Opernhaus Zürich in »King Arthur« von Henry Purcell (2016). Herbert Fritsch war es auch, der Carol an die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz holte, wo sie in seiner letzten Inszenierung »Pfusch« zu sehen war.

Seit einigen Jahren ist Schuler auch in Deutschland erfolgreich. Im Kinofilm »Nachtlärm« (Regie: Christoph Schaub, 2012) spielte sie neben Alexandra Maria Lara, Sebastian Blomberg und Georg Friedrich eine der Hauptrollen.[1] Des Weiteren spielte sie neben Jürgen Vogel in »Blochin – Die Lebenden und die Toten« (Regie: Matthias Glasner, 2014), neben Anja Kling die Hauptrolle in »Zweibettzimmer« (Regie: Isabel Kleefeld, 2016) und war auf der Kinoleinwand in Jule Ronstedts Regiedebüt »Maria Mafiosi« (2017) als Mafiabraut zu sehen. Ausserdem ist Carol Schuler in der fünften Staffel der HBO-Serie »Homeland« (Regie: Michael Offer und Lesli Linka Glatter) zu sehen, welche 2015 in Berlin gedreht wurde.

Seit der Spielzeit 2017/18 ist sie festes Ensemblemitglied der Schaubühne Berlin.

Carol Schuler tritt regelmässig als Sängerin auf, beispielsweise mit ihrer Soul-Boogaloo-Band »El Cartel« oder mit ihrer 20er-Jahre-Swingband »Chloé et les Enfants Terribles«.

Schuler lebt in Berlin.

Filmografie (Auswahl)

  • 1998: Vollmond
  • 2001: Lieber Brad
  • 2006: Alles bleibt anders
  • 2011: Nachtlärm
  • 2011: Liebe & andere Unfälle
  • 2011: Tatort – Schmutziger Donnerstag
  • 2013: Lotta & die frohe Zukunft
  • 2014: Frauenherzen
  • 2015: Lotta & das ewige Warum
  • 2015: Blochin – Die Lebenden und die Toten (TV-Miniserie)
  • 2015: Homeland – Better Call Saul
  • 2016: Im Nirgendwo
  • 2016: Der Tatortreiniger – Schluss mit lustig
  • 2017: Zweibettzimmer
  • 2017: Lotta & der Ernst des Lebens
  • 2017: Maria Mafiosi
  • 2018: Aufbruch in die Freiheit

Auszeichnungen

  • 2002: Schweizer Filmpreis / beste Darstellerin für Lieber Brad
  • 2012: Nominiert für Schweizer Fernsehfilmpreis / beste Nebendarstellerin

Weblinks

Einzelnachweise

  1. «Für diese Rolle musste ich in einige Abgründe tauchen». In: tagesanzeiger.ch. 6. August 2012, abgerufen am 25. März 2015.


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