Leonard Rosenman

geboren am 7.9.1924 in Brooklyn, NY, USA

gestorben am 4.3.2008 in Woodland Hills, CA, USA

Leonard Rosenman

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Leonard Rosenman (* 7. September 1924 in Brooklyn, New York; 4. März 2008 in Woodland Hills) war ein US-amerikanischer Filmmusik-Komponist.

Leonard Rosenmans erste Arbeit als Filmkomponist war der Film Jenseits von Eden aus dem Jahre 1955. Vor seiner Karriere arbeitete er als Klavierlehrer, ein Studium der Kunst brach er ab. Als Klavierlehrer unterrichtete er den Schauspieler James Dean.[1]

Rosenman, der unter anderem bei Arnold Schönberg Komposition studiert hatte, brachte mit seiner eigenwilligen Filmmusik für Vincente Minnellis Psychiatriedrama Die Verlorenen (The Cobweb, 1955) die Zwölftonmusik ins Kino.[2]

Rosenman komponierte neben der Musik für zahlreiche Kinofilme auch für Fernsehserien wie The Twilight Zone, Quincy und Falcon Crest.

Rosenman war vier Mal für den Oscar nominiert; für Barry Lyndon und Dieses Land ist mein Land (Woody-Guthrie-Biografie aus dem Jahr 1976, mit David Carradine) erhielt er je eine Goldstatue. Zwei Mal wurde er für seine Arbeit mit dem Emmy ausgezeichnet.

Rosenmans letzte Filmmusik für einen Spielfilm entstand im Jahr 2001 für Jurij. In den letzten Jahren vor seinem Tod hatte er sich, an frontotemporaler Demenz leidend, vollständig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.[3]

Rosenman war seit 1989 verheiratet.

Filmografie (Auswahl)

  • 1955: Jenseits von Eden (East of Eden)
  • 1955: denn sie wissen nicht, was sie tun (Rebel Without a Cause)
  • 1957: Ein Mann besiegt die Angst (Edge of the City)
  • 1961: Die ins Gras beißen (Hell Is for Heroes)
  • 1962: Der Chapman-Report (The Chapman Report)
  • 1965: Die phantastische Reise (Fantastic Voyage)
  • 1967: Countdown: Start zum Mond (Countdown)
  • 1970: Rückkehr zum Planet der Affen (Beneath the Planet of the Apes)
  • 1970: Ein Mann, den sie Pferd nannten (A Man Called Horse)
  • 1973: Die Schlacht um den Planet der Affen (Battle for the Planet of the Apes)
  • 1974: Das Phantom von Hollywood (The Phantom of Hollywood)
  • 1975: Barry Lyndon
  • 1976: Dieses Land ist mein Land (Bound for Glory)
  • 1978: Der Herr der Ringe (The Lord Of The Rings)
  • 1979: Prophezeiung (Prophecy)
  • 1980: Der Jazz-Sänger (The Jazz Singer)
  • 1983: Cross Creek (Cross Creek)
  • 1986: Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart (Star Trek IV: The Voyage Home)
  • 1990: RoboCop 2

Nachweise

  1. http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/feuilleton/732248.html
  2. Vanity Fair (Deutschland) 12/2008, S. 27
  3. http://www.filmmusicsociety.org/news_events/features/2004/090704.html?IsArchive=090704

Weblinks

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