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Musicien

Bibi Vaplan

Date de naissance 17.5.1979 à Scuol, GR, Suisse

Alias Bianca Mayer

Links www.bibivaplan.ch (Allemand)

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Bianca Mayer

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Bianca Mayer (* 17. Mai 1979 in Scuol) ist eine rätoromanische Musikerin. Als Sängerin arbeitet sie unter dem Künstlernamen Bibi Vaplan.

Leben

Bianca Mayer kam 1979 in Scuol im Unterengadin zur Welt und wuchs in einer musikalischen Familie auf. Ihr Vater Reto Mayer ist Volksmusiker und Dirigent.[1][2]

Bianca Mayer studierte klassisches Klavier an der Zürcher Hochschule der Künste und nahm parallel dazu Jazzunterricht.[3]

2008 kehrte sie ins Engadin zurück, lebte bis 2012 in Ardez und unterrichtete an der Musikschule Unterengadin / Val Müstair.[2] Seit 2013 arbeitet Bianca Mayer als Moderatorin bei der Radiotelevisiun Svizra Rumantscha in Chur.[1]

Musik

Film- und Theatermusik

Seit 2003 schreibt Bianca Mayer Kompositionen für Theaterstücke und Filme, zehn Projekte waren es von 2004 bis 2008. Sie war Kompositionsassistentin unter anderem für die Soundtracks der Filme Vitus (Fredi Murer, 2005), I was a Swiss Banker (Thomas Imbach, 2007) und Happy New Year (Christoph Schaub, 2008).[4][2]

Alba da la Clozza

Nach dem Studium war Bianca Mayer bis 2009 in der Rockband Alba da la Clozza als Sängerin und Gitarristin aktiv.[1]

Bibi Vaplan

Seit 2010 entwickelte Bianca Mayer einen ruhigeren und besinnlicheren Musikstil.[5] Sie veröffentlichte ihre Musik neu unter dem Künstlernamen Bibi Vaplan: Bibi, va plan! bedeutet in ihrem romanischen Idiom Vallader Bianca, geh langsam! und soll Programm sein. Als Bibi Vaplan schreibt sie die Texte und die Musik, singt und spielt Klavier oder auch mal Cembalo.[1] Das Album Sdruagliar (deutsch Wecken) von 2012 entstand in Zusammenarbeit mit der Kammerphilharmonie Graubünden.[5][6]

Die Liedtexte von Bianca Mayer sind stets auf Vallader.[1] Über das persönliche Motiv, Musik zu machen, sagt die Liedermacherin:

La musica am güda da mütschir, d'incleger, sentir o da chattar darcheu il fuond suot ils peis cur ch'eu am perd aint in alch. Sch'eu füss cuntaintischma, nu stessa far musica, lura gessi a baiver ün caffe cun meis amis.

„Die Musik hilft mir auszubrechen, zu verstehen, zu fühlen oder den Boden unter den Füssen wieder zu finden, wenn ich mich in irgendetwas verliere. Wäre ich komplett zufrieden, dann müsste ich nicht Musik machen, eher ginge ich dann mit Freunden einen Kaffee trinken.“

– Engadiner Post vom 15. November 2012

Diskografie

  • Üna jada intuorn als Alba da la Clozza, 2009.
  • Ingio vasch? als Bibi Vaplan, 2011.
  • Eu vegn cun tai als Bibi Vaplan, 2011.
  • Sdruogliar als Bibi Vaplan, 2012.
  • Cul vent als Bibi Vaplan, 2015.

Preise

  • 2009: Förderpreis des Kantons Graubünden.[4]
  • 2014: Werkbeitrag des Kantons Graubünden.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c d e Schweizer Radio und Fernsehen, Sendung Kulturplatz vom 17. Juli 2013, aufgerufen am 2. September 2013.
  2. a b c Lebenslauf, nicht publiziert, pers. Komm. vom 3. September 2013.
  3. Biografie auf mx3 (The Swiss Music Portal), aufgerufen am 2. September 2013.
  4. a b Radiotelevisiun Svizra Rumantscha: Sendung von 2009, aufgerufen am 2. September 2013.
  5. a b Artikel der Engadiner Post vom 15. November 2012, aufgerufen am 2. September 2013.
  6. Biografische Informationen (PDF; 106 kB) bei der romanischen Jugendorganisation Giuventetgna Rumantscha, aufgerufen am 2. September 2013.
Dernière modification de cette page 14.01.2015 09:21:31

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