Nicola Piovani

geboren am 26.5.1946 in Roma, Latium, Italien

Links www.nicolapiovani.com (Italienisch)

Nicola Piovani

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Nicola Piovani (* 26. Mai 1946 in Rom, Italien) ist ein italienischer Orchesterleiter, Film- und Theaterkomponist. Für seine Leistung wurde er mit dem Oscar ausgezeichnet.

Leben

Nicola Piovani erhielt seine Klavierausbildung am Verdi-Konservatorium in Mailand, die er 1967 mit Auszeichnung bestand. Später studierte er Orchestermusik beim griechischen Komponisten Manos Hadjidakis.

Ab dieser Zeit kam das Gerücht auf, dass Nicola Piovani ein Pseudonym für den bekannten Komponisten Ennio Morricone wäre. In späteren öffentlichen Interviews konnte Piovani diese Geschichte als humorvolle Anekdote erzählen.

Zu seinen sehr populären Werken zählt die Filmmusik zu Intervista von Federico Fellini, seiner zweiten von drei Zusammenarbeiten mit dem italienischen Regisseur. Die anderen beiden sind Ginger und Fred sowie Die Stimme des Mondes. Jahre später komponierte er ein Ballet mit dem Titel Balletto Fellini.

Im Jahr 1998 gewann Piovani einen Oscar für die Filmmusik von Das Leben ist schön seines Freundes Roberto Benigni.

Bis heute hat Piovani mehr als 130 Filmmusiken komponiert, zuletzt für den deutsch-französischen Film Die Schachspielerin.

Filmografie (Auswahl)

  • 1974: Castigata – Die Gezüchtigte (Flavia, la monaca musulmana)
  • 1981: Das Mädchen mit dem roten Haar (Het meisje met het rode haar)
  • 1984: Kaos
  • 1984: Desiderio
  • 1986: Ginger und Fred (Ginger e Fred)
  • 1986: Hoffen wir, daß es ein Mädchen wird (Speriamo che sia femmina)
  • 1988: Der Zug
  • 1988: Nächtliche Sehnsucht – Hemmungslos (Drôle d’endroit pour une rencontre)
  • 1989: Sehnsucht nach Australien (Australia)
  • 1992: Utz
  • 1992: Endstation Mord (Le amiche del cuore)
  • 1992: Jamon Jamon
  • 1993: Liebes Tagebuch… (Caro diario)
  • 1993: Amok
  • 1993: Macho (Huevos de oro)
  • 1995: Ein Sommer am See (A Month by the Lake)
  • 1998: Der Berg
  • 1997: Das Leben ist schön (La Vita è bella)
  • 1998: Die süße Kunst des Müßiggangs (Dolce far niente)
  • 2001: Die Auferstehung (Resurrezione)
  • 2001: Das Sams
  • 2001: Das Zimmer meines Sohnes (La stanza del figlio)
  • 2004: Die Frau des Leuchtturmwärters (L’Équipier)
  • 2005: Der Tiger und der Schnee (La tigre e la neve)
  • 2006: Keine Sorge, mir geht’s gut (Je vais bien, ne t’en fais pas)
  • 2006: Ein perfekter Platz (Fauteuils d’orchestre)
  • 2006: Der Räuber Hotzenplotz
  • 2007: Ihr Name ist Sabine (Elle s'appelle Sabine)
  • 2007: Odette Toulemonde
  • 2009: Affären à la carte (Le code a changé)
  • 2009: Die Schachspielerin (Joueuse)

Weblinks

Diese Seite wurde zuletzt geändert am 31.12.2018 19:23:49

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Nicola Piovani aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.