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Musiker

Michelle Hunziker

Michelle Hunziker

geboren am 24.1.1977 in Sorengo bei Lugano, TI, Schweiz

Links www.michellehunziker.it (Italienisch)

Michelle Hunziker

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Michelle Yvonne Hunziker (* 24. Januar 1977 in Sorengo bei Lugano) ist eine eingebürgerte italienische[1] Moderatorin, Sängerin und Model schweizerischer Herkunft.

Leben

Hunziker ist die Tochter einer Niederländerin und eines Schweizer Kunstmalers. 1980 zog die Familie in die Deutschschweiz und lebte unter anderem in der Berner Gemeinde Ostermundigen sowie in Zuchwil bei Solothurn. 1993 zog Hunziker mit ihrer Mutter nach Bologna und arbeitete als Katalogmodel.

Nach einer landesweiten Kampagne der Dessousfirma Roberta Intimo, auf deren Plakaten Hunziker nur mit einem Stringtanga bekleidet war, erklärte die italienische Presse sie 1995 zu Italiens schönstem Po. 1996 moderierte Hunziker ihre erste Fernsehshow: I cervelloni. 1998 schaffte sie es mit der Comedyshow Paperissima Sprint in die Hauptsendezeit. Es folgten weitere erfolgreiche Sendungen in Italien und der Schweiz. Für die Shows Zelig und Scherzi a parte wurde Hunziker im April 2002 mit dem italienischen Fernsehpreis ausgezeichnet. In Deutschland moderierte sie 1998 mit Thomas Gottschalk sowie 2014 mit Hape Kerkeling die Verleihung der Goldenen Kamera, im Schweizer TV3 1999 die Vorher-Nachher-Show Cinderella.

Von 2000 bis 2006 war Hunziker Mitglied der Sekte Krieger des Lichts, in dieser Zeit litt sie unter Depressionen und suchte dort Schutz.[2]

Zwischen November 2002 und Herbst 2004 moderierte sie zusammen mit Carsten Spengemann bei RTL Deutschland sucht den Superstar. Ein Höhepunkt ihrer Karriere war die Moderation der Sendung Striscia la notizia, die sich mit dem Tagesgeschehen und dem damaligen italienischen Premier Silvio Berlusconi humorvoll auseinandersetzte (von Canale 5 ausgestrahlt, das zu Berlusconis Sendergruppe Mediaset gehört). 2007 moderierte sie an der Seite von Pippo Baudo die 57. Ausgabe des Sanremo-Festivals. Nationale Schlagzeilen machte dabei eine Geste der Verehrung des italienischen Fußballers Antonio Cassano, der der Schweizerin 500 rote Rosen in die Garderobe zukommen ließ. Michelle Hunziker versuchte sich auch als Sängerin und veröffentlichte im Dezember 2006 ihr erstes Album Lole sowie die Single daraus From Noon Till Midnight.

Vom 3. Oktober 2009[3] bis 3. Dezember 2011[4] moderierte sie an der Seite von Thomas Gottschalk die deutschsprachige Fernsehshow Wetten, dass..? als Wettansagerin. Seit Januar 2012 komoderiert Hunziker an der Seite von Gerry Scotti und Ezio Greggio, die Satireshow Striscia la Notizia.[5] Im Mai 2012 bildete Michelle Hunziker gemeinsam mit Dieter Bohlen und Dana Schweiger die Jury der RTL-Unterhaltungsshow Deutschland sucht den Superstar Kids. 2012 bildete Michelle Hunziker gemeinsam mit Dieter Bohlen und Thomas Gottschalk die Jury der RTL-Castingshow Das Supertalent.

Hunziker nahm Schauspielunterricht in Los Angeles und spielte in zwei Kinofilmen, die ohne kommerziellen Erfolg blieben: in der italienischen Komödie Voglio stare sotto al letto (Ich will im Bett unten liegen) (1999) und in Ancient Warriors (2001). Außerdem hatte sie in der Serie La forza dellamore 1998 eine kleine Rolle neben Gianni Morandi.

Persönliches

Hunziker spricht fünf Sprachen: Italienisch, Französisch, Deutsch, Englisch und Niederländisch.

Hunziker war mehrmals mit erotischen Fotos in Männermagazinen vertreten.

Privatleben

Im Jahr 1996 lernte Hunziker den italienischen Sänger Eros Ramazzotti kennen. Am 5. Dezember 1996 wurden sie Eltern einer Tochter. Sie heirateten am 24. April 1998 und lebten seit 2002 getrennt voneinander. Die Ehe wurde am 25. März 2009 geschieden.

Am 13. Januar 2013 gab Hunziker ihre Verlobung mit dem Trussardi-Erben Tomaso Trussardi bekannt.[6] Am 9. Oktober 2013 brachte Michelle Hunziker die gemeinsame Tochter Sole zur Welt.[7]

Literatur

  • Giulia Bongiorno und Michelle Hunziker: Con la scusa dell'amore. Longanesi, Milano 2013, ISBN 978-88-304-3607-7

Weblinks

Einzelnachweise

  1. A cura di Aldo Grasso, Enciclopedia della televisione (terza edizione), collana Le Garzantine, Garzanti, 2008, ISBN 9788811505266, pag 373
  2. Michelle Hunzikers Sekten-Vergangenheit: War leichte Beute für Krieger des Lichts
  3. Michelle Hunziker künftig bei Wetten, dass..? www.nw-news.de
  4. http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/114506-ich-folge-meinem-bauchgefuehl-michelle-hunziker-verabschiedet-sich-von-wetten-dass.html
  5. Michelle Hunziker im Interview
  6. Schweizer Illustrierte (Hrsg.): Ja, ich bin verlobt!. 13. Januar 2013 (Zugriff am 14. Dezember 2013)
  7. Michelle Hunziker & Tomaso Trussardi Das Baby ist da.... 10. Oktober 2013 (Zugriff am 14. Dezember 2013)
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