Ennio Morricone

Ennio Morricone

geboren am 10.11.1928 in Roma, Lazio, Italien

Links www.enniomorricone.it (Italienisch)

Ennio Morricone

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Ennio Morricone (* 10. November 1928 in Trastevere, Rom) ist ein italienischer Komponist und Dirigent. Er hat auch unter den Pseudonymen Dan Savio und Leo Nichols gearbeitet und komponierte die Filmmusik von mehr als 500 Filmen. Sein Name wird vornehmlich mit dem Filmgenre des Italo-Western in Verbindung gebracht, da er die Musik für 30 solcher Filme geschrieben hat.

Besondere Bekanntheit erlangten seine Filmmusiken zum Italowestern-Klassiker Zwei glorreiche Halunken (Original: Il buono, il brutto, il cattivo), zum Western-Epos Spiel mir das Lied vom Tod, zu Roland Joffés Drama Mission und für Giuseppe Tornatores Film Cinema Paradiso. 2007 erhielt Morricone den Oscar für sein Lebenswerk sowie 2016 für die Musik zum Film The Hateful Eight.

Leben

Morricone studierte im Konservatorium von Santa Cecilia Trompete und Chormusik und erhielt 1946 sein Konzertdiplom als Trompeter. Ein Jahr später folgte ein erstes Engagement als Theaterkomponist. 1953 begann er mit der Gestaltung des Abendprogramms eines italienischen Rundfunksenders. Für seine Ausbildung als Komponist am Konservatorium, die er 1954 mit einem Diplom abschloss, zeichnete Goffredo Petrassi verantwortlich. 1956 heiratete er Maria Travia. Er etablierte sich ab Mitte der 50er Jahre mit Kammermusik- und Orchesterwerken in der musikalischen Avantgarde seines Landes. 1958 besuchte Morricone die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt.[1] Im selben Jahr unterschrieb Morricone einen Arbeitsvertrag als Musikassistent bei der staatlichen Rundfunkanstalt Radiotelevisione Italiana, wo er als Arrangeur tätig war. Auch für zahlreiche Schallplattenaufnahmen im Genre Pop (beispielsweise für Gino Paoli) schrieb er Arrangements und leitete Band und Orchester.

Morricone komponierte 1961 seine erste Filmmusik für Luciano Salces Il Federale, doch ließ der internationale Erfolg noch einige Jahre auf sich warten. 1964 begann er seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Sergio Leone (die beiden gingen in dieselbe Schulklasse) und Bernardo Bertolucci. In dieser Zeit schrieb er unter anderem die Musik für Leones Filme Für eine Handvoll Dollar, Zwei glorreiche Halunken und Spiel mir das Lied vom Tod. Morricones Kompositionen unterschieden sich stark von den traditionellen symphonischen Western-Soundtracks aus Hollywood und wirkten durch ihre ungewöhnlichen Soundelemente (Maultrommeln, Pfiffe, Schreie, Kojotengeheul, Eulenrufe, Glocken, Spieluhren, Peitschenknallen, Schläge auf Amboss etc.) stilbildend und innovativ. Mit einigen seiner Kompositionen konnte der Komponist sogar Hitparadenerfolge verbuchen. Im Genre des Italo-Westerns orientierten sich zahlreiche Komponisten an dem von Morricone entwickelten Stil.

Seit Mitte der 1990er Jahre komponierte Morricone in jedem Jahr die Filmmusik für etwa 15 Filme. Außerdem spielte er von 1964 bis in die siebziger Jahre im von Franco Evangelisti initiierten Improvisationsensemble Gruppo di Improvvisazione Nuova Consonanza. Zusammen mit anderen Komponisten gründete Morricone 1984 in Rom das I.R.TE.M, eine Forschungsanstalt für musikalisches Theater.

In mehr als vierzig Jahren künstlerischen Schaffens schrieb Morricone über 500 Filmmusiken und arbeitete dabei mit namhaften italienischen und internationalen Regisseuren zusammen. Er dirigierte eine große Anzahl von Orchestern, wobei er für zahlreiche Konzerte sowie Filmmusikaufnahmen mit dem Roma Sinfonietta Orchestra zusammenarbeitete. Mit diesem Ensemble gab Morricone am 2. Februar 2007 auch ein Ehrenkonzert zum Amtsantritt des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon.

Neben Film- und Bühnenmusik hat er aber auch weiterhin Kammermusiken für Solisten (Gitarre, Klavier, Violine, Cello) und diverse Formationen (Trio, Quintett, Sextett, Piano und Instrumente, Gesang und Instrumente, Chöre etc.) sowie Kantaten und Messen geschrieben:

  • Missa Papae Francisci (2015)[2]
  • Ut (1992)
  • Cantata per I’Europa (1988)
  • Cantata Frammenti di Eros (1985)
  • Gestazione (1980)
  • Requiem per un Destino (1966)
  • Sestetto (1955)

Sein Sohn Andrea Morricone ist ebenfalls Komponist. Beide komponierten für Cinema Paradiso.

Werk

Morricone trug mit seiner Musik wesentlich zum Welterfolg der Leone-Western bei,[3] die heute Kultfilme sind, wie zum Beispiel Spiel mir das Lied vom Tod. Leone bekannte einmal, dass Morricone für ihn mehr ein Drehbuchautor sei als ein Komponist, denn durch die Musik könne er etwas mitteilen, was er sonst hätte zeigen müssen.[3] Und vom Komponisten ist überliefert:

„Filmmusik braucht Raum, um sich entfalten zu können. Der Film muss der Musik Zeit geben, um sich zu entwickeln.“

Ennio Morricone[3]

Auszeichnungen

Oscars (Academy Awards)

  • 1979: nominiert für In der Glut des Südens (Days of Heaven)
  • 1987: nominiert für Mission (The Mission)
  • 1988: nominiert für The Untouchables – Die Unbestechlichen (The Untouchables)
  • 1992: nominiert für Bugsy (Bugsy)
  • 2001: nominiert für Der Zauber von Malèna (Malèna)
  • 2007: Ehrenoscar (Honorary Award) für sein Lebenswerk, da er maßgeblich die Geschichte der Filmmelodien geprägt hat; überreicht von Clint Eastwood
  • 2016: gewonnen für The Hateful Eight (The Hateful Eight)

Golden Globes

  • 1982: nominiert für Butterfly (Bester Song) It's Wrong For Me To Love You (zusammen mit Carol Connors)
  • 1985: nominiert für Es war einmal in Amerika (Beste Filmmusik)
  • 1987: gewonnen für Mission (Beste Filmmusik)
  • 1988: nominiert für The Untouchables – Die Unbestechlichen (Beste Filmmusik)
  • 1990: nominiert für Die Verdammten des Krieges (Beste Filmmusik)
  • 1992: nominiert für Bugsy (Beste Filmmusik)
  • 2000: gewonnen für Die Legende vom Ozeanpianisten (Beste Filmmusik)
  • 2001: nominiert für Der Zauber von Malèna (Beste Filmmusik)
  • 2016: gewonnen für The Hateful Eight (Beste Filmmusik)

Goldene Himbeere

  • 1983: nominiert für Butterfly (Schlechtester Song) It's Wrong For Me To Love You (zusammen mit Carol Connors)
  • 1983: nominiert für Butterfly (Schlechteste Filmmusik)
  • 1983: nominiert für Das Ding aus einer anderen Welt (Schlechteste Filmmusik)

BAFTA Award

  • 1980: gewonnen für In der Glut des Südens
  • 1985: gewonnen für Es war einmal in Amerika
  • 1987: gewonnen für Mission
  • 1988: gewonnen für The Untouchables
  • 1991: gewonnen für Cinema Paradiso
  • 2016: gewonnen für The Hateful Eight

David di Donatello

  • 1988: gewonnen für Brille mit Goldrand
  • 1989: gewonnen für Cinema Paradiso
  • 1991: gewonnen für Allen geht’s gut
  • 1993: gewonnen für Jona che visse nella balena
  • 1996: nominiert für Der Mann, der die Sterne macht
  • 1999: gewonnen für Die Legende vom Ozeanpianisten
  • 2000: gewonnen für Canone inverso – Making Love
  • 2001: nominiert für Der Zauber von Malèna
  • 2007: gewonnen für Die Unbekannte
  • 2010: gewonnen für Baarìa
  • 2013: gewonnen für La migliore offerta

Grammy

  • 1987: gewonnen für The Untouchables – Die Unbestechlichen
  • 1995: nominiert für Wolf – Das Tier im Manne
  • 1997: nominiert für Der Mann, der die Sterne macht
  • 1999: nominiert für Bulworth
  • 2014: ausgezeichnet mit dem Grammy Trustees Award für sein Lebenswerk
  • 2017: nominiert für The Hateful Eight

ASCAP Award

  • 1988: gewonnen für The Untouchables
  • 1994: gewonnen für In the Line of Fire – Die zweite Chance
  • 1994: Preis für sein Lebenswerk
  • 1995: gewonnen für Wolf – Das Tier im Manne

Nastro d’Argento für die beste Filmmusik (Nastro d'Argento/Migliore colonna sonora)[4]

  • 1965 für Für eine Handvoll Dollar
  • 1970 für Metti, una sera a cena
  • 1972 für Sacco e Vanzetti
  • 1985 für Es war einmal in Amerika
  • 1988 für The Untouchables – Die Unbestechlichen
  • 2000 für Canone inverso
  • 2001 für Der Zauber von Malèna
  • 2007 für Die Unbekannte
  • 2013 für The Best Offer – Das höchste Gebot

Weitere Auszeichnungen

  • 1988 konnte er den Preis für sein Lebenswerk der London Critics Circle Film Awards entgegennehmen.
  • 1989 folgte der Preis für sein Lebenswerk vom Locarno Film Festival.
  • 1994 wurde Morricone vom ASCAP Film and Television Music Awards für sein Lebenswerk geehrt.
  • 1995 erhielt er den Goldenen Löwen für sein Gesamtschaffen der Internationalen Filmfestspiele von Venedig
  • 1999 erhielt er den Erich-Wolfgang-Korngold-Preis
  • 1999 bekam er den Europäischen Filmpreis für sein Lebenswerk
  • 2000 konnte er den Preis für sein herausragendes Lebenswerk von der renommierten Kritikervereinigung National Board of Review entgegennehmen.
  • 2001 bekam er den Preis der Los Angeles Film Critics Association für sein herausragendes Lebenswerk.
  • 2002 gewann er den Kunstpreis des Taormina Festivals.
  • Seine Filmmusik zu Mission schaffte es auf Rang 23 in der vom American Film Institute entworfenen Liste der 25 größten Filmmusiken aus 100 Jahren.
  • Am 18. November 2003 wurde Morricone zum Ehrensenator der Musikhochschule München ernannt. Die Laudatio wurde von Enjott Schneider gehalten.[5]
  • 2010 erhielt Morricone den schwedischen Polar Music Prize.[6]
  • 2013 wurde Morricone für seine Musik zu dem Film The Best Offer – Das höchste Gebot von Giuseppe Tornatore mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet.[7]
  • 2016 erhielt Morricone den Critic’s Choice Movie Award und zahlreiche weitere Kritikerpreise für die Filmmusik zu The Hateful Eight.

Darüber hinaus wurde er mit dem Verdienstorden der Italienischen Republik ausgezeichnet und in die Ehrenlegion aufgenommen. 2016 wurde er mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame verewigt.

Wirkung

Weltweit wurden mehr als 50 Millionen Alben von Morricone verkauft.[8][9] Seine Kompositionen werden teilweise in andere Genres übertragen:

  • John Zorn veröffentlichte 1986 das Album The Big Gundown, auf dem bekannte Stücke Morricones eigenwillig bearbeitet wurden.
  • Morricones Komposition The Ecstasy of Gold aus dem Film Zwei glorreiche Halunken eröffnet seit Mitte der 1980er-Jahre jedes Konzert der Band Metallica. Ähnliches machten Motorhead als auch die Ramones mit der Titelmelodie des Films. Letztere etwa am Beginn ihres Konzertalbums Loco Live.
  • Der US-amerikanische Regisseur Quentin Tarantino verwendete mehrere Morricone-Titel für einige seiner Filme. In Kill Bill Vol. 1 und 2 wurden Titel verwendet, die unter anderem aus Zwei glorreiche Halunken, Navajo Joe und Death Rides a Horse stammen. Gleiches tat Tarantino 2009 im Film Inglourious Basterds, in dem Stücke aus Der Gehetzte der Sierra Madre, Ringo kommt zurück und Die gefürchteten Zwei verwendet wurden, um dem Film einen Western-Anstrich zu verleihen, obwohl der Film während des Zweiten Weltkriegs spielt. Für Django Unchained kamen schließlich neben Kompositionen aus früheren Werken auch ein extra für diesen Film komponiertes Lied in den Soundtrack.[10]
    Für den Film The Hateful Eight (2015) ließ Tarantino die gesamte Filmmusik vom zur Produktionszeit 86-jährigen Morricone komponieren.
  • 2007 wurde Morricone zu Ehren das Album We All Love Ennio Morricone mit Coversongs veröffentlicht, auf dem Künstler wie Metallica, Andrea Bocelli, Roger Waters, Quincy Jones, Daniela Mercury, Bruce Springsteen, Eumir Deodato oder Herbie Hancock die bekanntesten seiner Stücke neu interpretieren. Der Text von I Knew I Loved You ist eigens für die CD entstanden und von Alan Bergman und seiner Frau Marilyn Bergman geschrieben worden. Gesungen wurde der Titel von Céline Dion zur Titelmelodie von Es war einmal in Amerika.
  • Die amerikanische experimentelle Rockband The Mars Volta spielte bei jedem ihrer Konzerte als Einlaufmusik ein Instrumental aus Für eine Handvoll Dollar.
  • Das Streicherkollektiv Triology spielte 1999 ein Album (Triology Plays Ennio Morricone) mit arrangierten Stücken Morricones ein.
  • Die deutsche Rockband Dezperadoz verwendet auf ihrem ersten Album Dawn Of Dying (2002) das Stück Man With A Harmonica aus Spiel mir das Lied vom Tod als Intro.
  • Im Jahr 2003 entstand die CD For A Few Guitars More mit Gitarrenversionen von Morricones Soundtracks.
  • Danger Mouse und Daniele Luppi veröffentlichten im Jahr 2011 das Album Rome, das als Hommage an die Italo-Western-Soundtracks von Ennio Morricone konzipiert ist.
  • 2011 spielte Ennio Morricone gemeinsam mit der Sängerin Hayley Westenra das Album Paradiso neu ein.

Filmmusiken (Auswahl)

  • 1961: Zwei in einem Stiefel (Il federale)
  • 1963: Drei gegen Sacramento (Gringo)
  • 1963: Die Basilisken (I basilischi)
  • 1964: Volles Herz und leere Taschen (…e la donna creò l'uomo)
  • 1964: Für eine Handvoll Dollar (Per un pugno di Dollari)
  • 1964: Die letzten Zwei vom Rio Bravo (Le pistole non discutono)
  • 1964: Die Bibel (La Bibbia) (Musik wurde aus vertragsrechtlichen Gründen nicht verwendet)
  • 1964: Vor der Revolution (Prima della rivoluzione)
  • 1965: Für ein paar Dollar mehr (Per qualche Dollaro in più)
  • 1965: Mit der Faust in der Tasche (I pugni in tasca)
  • 1965: Eine Pistole für Ringo (Una pistola per Ringo)
  • 1965: Ringo kommt zurück (Il ritorno di Ringo)
  • 1965: Die 7 Pistolen des McGregor (7 pistole per i MacGregor)
  • 1966: Agent 505 – Todesfalle Beirut
  • 1966: Eine Flut von Dollars (Un fiume di dollari)
  • 1966: Kopfgeld: Ein Dollar (Navajo Joe)
  • 1966: Schlacht um Algier (La battaglia di Algeri)
  • 1966: Töte Amigo (Quien sabe?)
  • 1966: Top Job (Ad ogni costo)
  • 1966: Zwei glorreiche Halunken (Il buono, il brutto, il cattivo)
  • 1966: Das gewisse Etwas der Frauen (Come imparai ad amare le donne)
  • 1967: Der Gehetzte der Sierra Madre (La resa dei conti)
  • 1966: Die Grausamen (I crudeli)
  • 1967: Ich komme vom Ende der Welt (L’avventuriero)
  • 1967: Eine Kugel für Mac Gregor (7 donne per i Mac Gregor)
  • 1967: Operation „Kleiner Bruder“ (Ok Connery)
  • 1967: … und morgen fahrt ihr zur Hölle (Dalle Ardenne all’inferno)
  • 1967: Von Angesicht zu Angesicht (Faccia a faccia)
  • 1967: San Sebastian (La bataille de San Sebastian)
  • 1967: Von Mann zu Mann (Die Rechnung wird mit Blei bezahlt) (Da uomo a uomo)
  • 1967: Das Mädchen und der General (La ragazza e il generale)
  • 1968: Danke, Tante (Grazie zia)
  • 1968: Escalation
  • 1968: Die gefürchteten Zwei (Il mercenario)
  • 1968: Leichen pflastern seinen Weg (Il grande Silenzio)
  • 1968: Partner
  • 1968: Spiel mir das Lied vom Tod (C’era una volta il West)
  • 1968: Die Unschlagbaren (Gli intoccabili)
  • 1968: Teorema – Geometrie der Liebe (Teorema)
  • 1968: Tepepa
  • 1968: Diabolik
  • 1968: Das verfluchte Haus (Un tranquillo posto di campagna)
  • 1969: Das rote Zelt (Krasnaya palatka)
  • 1969: Der Clan der Sizilianer (Le clan des Siciliens)
  • 1969: Die fünf Gefürchteten (Un esercito di cinque uomini)
  • 1969: Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe (L’uccello dalle piume di cristallo)
  • 1969: Queimada – Insel des Schreckens (Burn!)
  • 1969: Die im Dreck krepieren (Gott mit uns / Dio e con noi)
  • 1969: Ein heißer November (Un bellissimo novembre)
  • 1969: Die Nonne von Monza (La monaca di Monza)
  • 1970: Brutale Stadt (Città violenta)
  • 1970: Ermittlungen gegen einen über jeden Verdacht erhabenen Bürger (Indagine su un cittadino al di sopra di ogni sospetto)
  • 1970: Das Wespennest (Hornets’ Nest)
  • 1970: Als die Frauen noch Schwänze hatten (Quando le donne avevano la coda)
  • 1970: Decameron (Il Decameron)
  • 1970: Ein Fressen für die Geier (Two Mules for Sister Sara)
  • 1970: Zwei Companeros (Vamos a matar, companeros)
  • 1970: La Califfa
  • 1971: Maddalena (Come Maddalena)
  • 1971: Die neunschwänzige Katze (Il gatto a nove code)
  • 1971: Sacco und Vanzetti (Sacco e Vanzetti)
  • 1971: Todesmelodie (Giù la testa)
  • 1971: Vier Fliegen auf grauem Samt (Quattro mosche di velluto grigio)
  • 1971: Der Weg der Arbeiterklasse ins Paradies (La classe operaia va in paradiso)
  • 1972: Ein achtbarer Mann (Un uomo da rispettare)
  • 1972: Amigos (… e per tetto un cielo di stelle)
  • 1972: Das Attentat (L'attentat)
  • 1972: Bete, Amigo! (Che c'entriamo noi con la rivoluzione?)
  • 1972: Blaubart (Barbe bleu)
  • 1972: Ein Einsamer kehrt zurück (El retorno de Clint el Solitario)
  • 1972: Pasolinis tolldreiste Geschichten (I racconti di Canterbury)
  • 1972: Das Geheimnis der grünen Stecknadel (Cosa avete fatto a Solange?)
  • 1972: Gewalt – die fünfte Macht im Staat (La violenza: quinto potere)
  • 1972: Providenza! – Mausefalle für zwei schräge Vögel (La vita a volte è molto dura, vero Provvidenza?)
  • 1972: Die rote Sonne der Rache (La banda J.S.: cronaca criminale del Far West)
  • 1972: The Child – Die Stadt wird zum Alptraum (Chi l’ha vista morire?)
  • 1973: Die Schlange (Le Serpent)
  • 1973: Ci risiamo, vero Provvidenza?
  • 1973: Mein Name ist Nobody (Il mio nome è Nessuno)
  • 1974: Das Netz der tausend Augen (Le secret)
  • 1974: Der Berserker (Milano odia: la polizia non può sparare)
  • 1974: Erotische Geschichten aus 1001 Nacht (Il fiore delle mille e una notte)
  • 1974: Allonsanfan (Allonsanfàn)
  • 1974: Mussolini – Die letzten Tage (Mussolini – Ultimo atto)
  • 1974: Trio Infernal (Le trio infernal)
  • 1975: Angst über der Stadt (Peur sur la ville)
  • 1975: Die 120 Tage von Sodom (Salò o le 120 giornate di Sodoma)
  • 1975: Moses – Der Gesetzgeber (Mosè)
  • 1975: Nobody ist der Größte (Un genio, due compari, un pollo)
  • 1975: Der Richter und sein Henker
  • 1976: 1900 (Novecento)
  • 1976: Die Tatarenwüste (Il deserto dei Tatari)
  • 1977: Exorzist II – Der Ketzer (Exorcist II: The Heretic)
  • 1977: Orca, der Killerwal (Orca)
  • 1977: Wenn du krepierst, lebe ich! (Autostop rosso sangue)
  • 1978: Deutschland im Herbst
  • 1978: In der Glut des Südens (Days of heaven)
  • 1978: Ein Käfig voller Narren (La cage aux folles)
  • 1978: Spazio: 1999, italienischer Kompilationsfilm zu Mondbasis Alpha 1
  • 1979: Gestohlene Herzen (Bugie bianche)
  • 1979: Blutspur (Bloodline)
  • 1979: I wie Ikarus (I comme Icare)
  • 1979: La Luna
  • 1979: Kampf um die 5. Galaxis (L’umanoide)
  • 1980: Freibeuter des Todes (The Island)
  • 1980: Der Bandit mit den schwarz-blauen Augen (Il bandito dagli occhi azzurri)
  • 1980: Die Bankiersfrau (La banquière)
  • 1980: Noch ein Käfig voller Narren (La cage aux folles II)
  • 1981: Der ausgeflippte Professor (So fine)
  • 1981: Eine Faust geht nach Westen (Occhio alla penna)
  • 1981: Der Maulwurf (Espion, lève-toi)
  • 1981: Der Profi (Le professionel)
  • 1981: Die Tragödie eines lächerlichen Mannes (La tragedia di un uomo ridicolo)
  • 1982: Das Ding aus einer anderen Welt (The Thing)
  • 1982: Marco Polo
  • 1982: Der weiße Hund von Beverly Hills (White Dog)
  • 1982: Butterfly – Der blonde Schmetterling (Butterfly)
  • 1983: Der Außenseiter (Le marginal)
  • 1983: Copkiller
  • 1983: Das Geheimnis der vier Kronjuwelen (El tesoro de las cuatro coronas)
  • 1983: Hundra
  • 1983: Im Wendekreis des Kreuzes (The Scarlet and the Black)
  • 1983: Der Rammbock (Le Ruffian)
  • 1983: Sahara
  • 1984: Es war einmal in Amerika (Once Upon a Time in America)
  • 1985: Ein Käfig voller Narren – Jetzt wird geheiratet (La cage aux folles III – „Elles“ se marient)
  • 1985: Red Sonja
  • 1986: Fieber im Herzen / Liebesfeuer in Venedig / Die Venezianerin (La venexiana)
  • 1986: Mission (The Mission)
  • 1986–1995: Allein gegen die Mafia (La piovra)
  • 1987: Brille mit Goldrand (Gli occhiali d’oro)
  • 1987: Das Geheimnis der Sahara (Il segreto del Sahara)
  • 1987: The Untouchables – Die Unbestechlichen (The Untouchables)
  • 1988: Cinema Paradiso (Nuovo cinema paradiso)
  • 1988: Frantic
  • 1989: Die Schattenmacher (Fat Man and Little Boy)
  • 1989: Die Verdammten des Krieges (Casualties of War)
  • 1989: Die Verlobten (I promessi sposi) (Fernsehminiserie)
  • 1990: Fessle mich! (¡Átame!)
  • 1990–1991: Die Fussbroichs (Es wurde die Titelmusik von Mein Name ist Nobody genommen)
  • 1990: Hamlet
  • 1990: Allen geht’s gut (Stanno tutti bene)
  • 1990: Im Vorhof zur Hölle (State of Grace)
  • 1991: Bugsy
  • 1993: Die Bibel – Abraham (Abraham)
  • 1993: In the Line of Fire – Die zweite Chance (In the Line of Fire)
  • 1994: Die Bibel – Genesis (Genesi – La Creazione e il diluvio)
  • 1994: Die Bibel – Jakob (Jacob)
  • 1994: Enthüllung (Disclosure)
  • 1994: Perfect Love Affair (Love Affair)
  • 1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf)
  • 1995: Die Bibel – Josef (Joseph)
  • 1995: Erklärt Pereira (Sostiene Pereira)
  • 1995: Der Mann, der die Sterne macht (L’uomo delle stelle)
  • 1996: Die Bibel – Moses (Moses)
  • 1996: Die Bibel – Samson und Delila (Samson and Delilah)
  • 1996: The Stendhal Syndrome (La sindrome di Stendhal)
  • 1997: Lolita
  • 1997: U-Turn – Kein Weg zurück (U-Turn)
  • 1998: Bulworth
  • 1998: Das Phantom der Oper (Il fantasma dell’opera)
  • 1999: Die Legende vom Ozeanpianisten (La leggenda del pianista sull’Oceano)
  • 2000: Mission to Mars
  • 2000: Vatel
  • 2000: Der Zauber von Malèna (Malèna)
  • 2002: Ripley’s Game (Il gioco di Ripley)
  • 2004: Johannes XXIII. – Für eine Welt in Frieden (Il Papa buono)
  • 2005: Fateless – Roman eines Schicksallosen (Sorstalanság)
  • 2005: Karol – Ein Mann, der Papst wurde (Karol, un uomo diventato Papa)
  • 2006: Karol – Papst und Mensch (Karol, un Papa rimasto uomo)
  • 2006: A Crime
  • 2006: Die Unbekannte (La sconosciuta)
  • 2009: Baarìa (Baarìa – La porta del vento)
  • 2012: Django Unchained (altes Material, ein neues Stück)
  • 2013: The Best Offer – Das höchste Gebot (La migliore offerta)
  • 2015: The Hateful Eight
  • 2015: En Mai Fais Ce Qu'il Te Plaît (Come What May)
  • 2016: La correspondenza

Chartplatzierungen

Alben

Jahr Titel Chartplatzierungen[11][12][13] Anmerkungen
Deutschland DE Osterreich AT Schweiz CH Vereinigtes Konigreich UK Vereinigte Staaten US Italien IT
1967 A Fistful of Dollars 107
(28 Wo.)
Soundtrack zum Film Für eine Handvoll Dollar
1968 The Good, the Bad and the Ugly 4
(52 Wo.)
Soundtrack zum Film Zwei glorreiche Halunken
1971 Spiel mir das Lied vom Tod 47
(4 Wo.)
Soundtrack zum Film Spiel mir das Lied vom Tod
1981 Sound Giganten 5
(13 Wo.)
1981 This Is Ennio Morricone 23
(5 Wo.)
1981 Chi Mai 29
(6 Wo.)
1987 The Mission 73
(4 Wo.)
132
(13 Wo.)
Soundtrack zum Film Mission
1993 Spiel mir das Lied vom Tod –
The Very Best Of
77
(10 Wo.)
32
(2 Wo.)
2000 The Very Best Of 48
(1 Wo.)
2004 Movie Masterpieces 69
(1 Wo.)
2011 Paradiso 13
(5 Wo.)
mit Hayley Westenra
2016 Quentin Tarantino’s „The Hateful Eight“ 82
(1 Wo.)
54
(2 Wo.)
Soundtrack zum Film The Hateful Eight
Morricone 60 75
(1 Wo.)
44
(… Wo.)
84
(… Wo.)
36
(… Wo.)
mit Tschechisches Nationales Symphonieorchester

Singles

Jahr Titel Chartplatzierungen[11][13] Anmerkungen
Deutschland DE Osterreich AT Schweiz CH Vereinigtes Konigreich UK Vereinigte Staaten US Italien IT
1970 Spiel mir das Lied vom Tod (Jill’s Theme) 14
(30 Wo.)
2
(16 Wo.)
1974 Mein Name ist Nobody 44
(1 Wo.)
2
(14 Wo.)
1981 Chi Mai 23
(15 Wo.)
4
(12 Wo.)
2
(13 Wo.)
2
(12 Wo.)
Titelmusik der BBC-Serie Life and Times
of David Lloyd George

Literatur

  • Jean Lhassa: Hommage au Maitre Ennio Morricone. Limitierte Auflage von 500 Exemplaren. Editions du Center d’Art d’Ixelles, 1986.
  • Sergio Miceli: Morricone – Die Musik, das Kino. Edition Filmwerkstatt, 2000, ISBN 3-930524-03-1.
  • Christiane Hausmann: Zwischen Avantgarde und Kommerz – Die Kompositionen Ennio Morricones. Wolke Verlag, Hofheim 2008, ISBN 978-3-936000-68-9.
  • Ennio Morricone in Venice. Live at Piazza San Marco. DVD und Buch. Icestorm Entertainment GmbH/ARS Latina, 2008.
  • Toni Hildebrandt: Ennio Morricone und Giuseppe Tornatore. Die Musik, das Kino. Grin Verlag, Regensburg 2007.
  • Wolfgang Sandner: Spiel mir das Lied von Morricone. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 8. November 2008, Z3.
  • Peter Moormann (Hrsg.): Klassiker der Filmmusik. Reclam Verlag, Ditzingen 2009.
  • Guido Heldt, Tarek Krohn, Peter Moormann: Ennio Morricone. Edition Text und Kritik, München 2014, ISBN 978-3-86916-274-4.
  • Lorenzo Sorbo: The Dramatic Functions of Italian Spaghetti Western Soundtracks: A Comparison between Ennio Morricone and Francesco De Masi. In: Sebastian Stoppe: Film in Concert. Film Scores and their Relation to Classical Concert Music. VWH Verlag, Glücksstadt, Germany 2014, ISBN 978-3-86488-060-5. S. 161–174.
  • Ennio Morricone – Der Meister der Filmmusik. Bildband mit 4 Audio-CDs. edel Germany, 2013, ISBN 978-3-943573-02-2.

Quellen

  1. Interview mit Helmut Lachenmann, https://van.atavist.com/lachenmann, 26. Februar 2016.
  2. https://www.youtube.com/watch?v=jECzxt6gngk
  3. a b c Michael Hanisch: Gefühlte Realität – Ein Perfektionist: der Komponist Ennio Morricone in Film-Dienst 23/2003 S. 46 f. Zum 75. Lebensjahr.
  4. Awards for Ennio Morricone. imdb.com. Abgerufen am 4. Dezember 2014.
  5. Hochschule für Musik und Theater München (Memento vom 6. April 2008 im Internet Archive)
  6. http://www.ascap.com/playback/2010/05/action/polar_music_prize.aspx
  7. Ennio Morricone erhält Europäischen Filmpreis Focus Online, 28. Oktober 2013
  8. Zammerumaskil, Roma
  9. Fondazione Italiani (Memento vom 29. Juli 2013 im Internet Archive)
  10. The Quentin Tarantino Archives 15. Januar 2013: Django Unchained complete soundtrack list with movie references, aufgerufen am 19. Januar 2013
  11. a b Chartquellen: Singles Alben US
  12. The Billboard Albums von Joel Whitburn, 6th Edition, Record Research 2006, ISBN 0-89820-166-7.
  13. a b Gold-/Platin-Datenbanken: DE AT CH UK US

Weblinks

 Commons: Ennio Morricone – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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