Musikdatenbank

Musiker

Lee Ann Womack

Lee Ann Womack

geboren am 19.8.1966 in Jacksonville, TX, USA

Links www.leeannwomack.com (Englisch)

Lee Ann Womack

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Lee Ann Womack (* 19. August 1966 in Jacksonville, Texas) ist eine US-amerikanische Country-Sängerin und Songwriterin.

Anfänge

Lee Anns Vater arbeitete nebenberuflich als Diskjockey bei einer lokalen Radiostation. Sie begleitete ihn häufig ins Studio und beteiligte sich bei der Plattenauswahl. Ihre Favoriten waren Country-Musiker wie Bob Wills oder Ray Price. Später gab sie auch Dolly Parton, Tammy Wynette und George Jones als Einflüsse auf ihr Schaffen an.[1] Nach Abschluss der High School studierte sie an einem College Musik. Erste musikalische Erfahrungen sammelte sie als Mitglied der College-Band.

Später wechselte sie zur Nashviller Belmont University. In der A&R-Abteilung (Artists & Repertoire) des MCA-Labels absolvierte sie ein Praktikum. Noch während ihres Studiums heiratete sie Jason Sellers, der später selbst Karriere machen sollte. Die Ehe, aus der ein Kind hervorging, dauerte nur wenige Jahre.

Karriere

Womack begann Songs zu schreiben und hatte Auftritte in der Nashviller Clubzene. 1995 wurde sie bei dem Musikverlag Tree Publishing eingestellt. Sie schrieb Songs für Bill Anderson, Ricky Skaggs und andere. 1996 erhielt sie einen Schallplattenvertrag von Decca. Ein Jahr später erschien ihr Debütalbum Lee Ann Womack, produziert von Mark Wright. Das Album wurde zu einem sofortigen Erfolg. Die ausgekoppelte Single The Fool rückte bis auf Platz zwei der Country-Charts vor. Von der Academy of Country Music wurde sie als beste Nachwuchssängerin ausgezeichnet. 1999 heiratete sie zum zweiten Mal und bekam eine zweite Tochter.[2]

Anfang 1999 zog sich Decca Records aus dem Country-Geschäft zurück und Lee Ann Womack wurde von der Muttergesellschaft MCA übernommen. Im gleichen Jahr entstand das Album I Hope You Dance. Die gleichnamige Single erreichte Platz eins der Country-Hitparade und wurde sowohl CMA als auch ACM „Single des Jahres“ und „Song des Jahres“.[2] Weitere Auszeichnungen, darunter einen Grammy, erhielt sie ein Jahr später für das mit Willie Nelson gesungene Duett Mendocino County Line. Musikalisch entwickelte sie sich mehr und mehr vom traditionellen Country weg zur Popmusik. Als Resultat blieb das Album Something Worth Leaving Behind trotz weitverzweigter Promotion[2] hinter den Verkaufserwartungen zurück. Erst die Rückkehr zu traditionelleren Klängen auf dem Werk There's More Where That Came From brachte auch wieder den erhofften kommerziellen Erfolg. Das Album erhielt sehr gute Kritiken und wurde mit dem CMA Award für das „Beste Album des Jahres“ ausgezeichnet. Es war erst das vierte Mal, dass eine Frau in dieser Kategorie die Trophäe mit nach Hause nehmen konnte. Im Oktober 2008 wurde ihr siebtes Album Call Me Crazy bei MCA veröffentlicht. Außerdem gab sie ihr Kinodebüt als Schauspielerin in dem Film Noble Things.[3]

Bis zum nächsten Album dauerte es sechs Jahre.

Diskografie

Studioalben

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
Vereinigtes Konigreich UK Vereinigte Staaten US
1997 Lee Ann Womack 106
(23 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Mai 1997
1998 Some Things I Know 136
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. September 1998
2000 I Hope You Dance 16
(83 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. Mai 2000
2002 Something Worth Leaving Behind 16
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. August 2002
2005 There's More Where That Came From 12
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Februar 2005
2008 Call Me Crazy 23
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2008
2014 The Way I'm Livin’ 99
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. September 2014

Weitere Alben

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
Vereinigtes Konigreich UK Vereinigte Staaten US
2002 The Season for Romance 166
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Oktober 2002
Weihnachtsalbum
2004 Greatest Hits 28
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. Mai 2004
Kompilation

weitere Veröffentlichungen

  • 2011: Icon
  • 2013: Favorites
  • 2015: Trouble in Mind

Singles

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
Vereinigtes Konigreich UK Vereinigte Staaten US
1998 A Little Past Little Rock
Some Things I Know
43
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Juni 1998
I'll Think of a Reason Later
Some Things I Know
38
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Dezember 1998
1999 (Now You See Me) Now You Don't
Some Things I Know
72
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. August 1999
2000 I Hope You Dance
I Hope You Dance
40
(2 Wo.)
14
(48 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Mai 2000
(mit Sons of the Desert)
Ashes by Now
I Hope You Dance
45
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Oktober 2000
2001 Why They Call It Falling
I Hope You Dance
78
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. April 2001
2004 I May Hate Myself in the Morning
There's More Where That Came From
66
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 2004
2008 Last Call
Call Me Crazy
77
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Juni 2008

weitere Singles

  • 1997: Never Again, Again
  • 1997: The Fool
  • 1997: You've Got to Talk to Me
  • 1998: Buckaroo
  • 1999: Don't Tell Me
  • 2001: Does My Ring Burn Your Finger
  • 2002: Something Worth Leaving Behind
  • 2002: Forever Everyday
  • 2004: The Wrong Girl
  • 2005: He Oughta Know That by Now
  • 2005: Twenty Years and Two Husbands Ago
  • 2006: Finding My Way Back Home
  • 2009: Solitary Thinkin’
  • 2009: There Is a God
  • 2014: The Way I'm Livin’
  • 2015: Send It on Down
  • 2015: Chances Are
  • 2017: All the Trouble

Einzelnachweise

  1. https://theknow.denverpost.com/2011/04/01/long-and-winding-road-lee-ann-womack/29905/
  2. a b c Deborah Evans Price: Womack Shows Her 'Worth' on MCA. In: Billboard. 10. August 2002, S. 1 und 67.
  3. http://www.imdb.com/title/tt0477050/?ref_=nm_flmg_act_2
  4. a b c Chartquellen: UK US

Weblinks

 Commons: Lee Ann Womack – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 09.02.2018 18:40:54

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Lee Ann Womack aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.