Arctic Monkeys

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Arctic Monkeys

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Arctic Monkeys
Gründung 2002
Genre Indie-Rock, Post-Punk
Website http://www.arcticmonkeys.com/
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre Alex Turner
Gitarre Jamie Cook
Bass Nick O'Malley
Schlagzeug Matt Helders
Keyboard, Begleitinstrumente John Ashton
Ehemalige Mitglieder
Bass Andy Nicholson

Die Arctic Monkeys sind eine vierköpfige Band aus dem Norden Englands, die 2002 in Sheffield gegründet wurde. Die Band spielt Indie-Rock mit deutlichen Post-Punk-Elementen.

Bandgeschichte

Die Band wurde vor allem durch ihre im Internet veröffentlichten Songs weltweit bekannt. Allen Gerüchten zum Trotz war es jedoch nicht MySpace[1], das den Hype um die Arctic Monkeys auslöste, sondern die auf der bandeigenen Homepage kostenlos verbreiteten Demoversionen ihrer ersten Songs. Die Präsentationen auf MySpace kamen erst, als der Hype längst ausgelöst war.

Sie schafften es in England bei Konzerten Stadien zu füllen, bevor sie eine Plattenfirma für ihr Album gefunden hatten. Bald wurden durch den ungewöhnlichen Hype auch die Medien auf die Band aufmerksam. 2005 führte dann ein Auftritt bei einem nordenglischen Musikfestival zum Durchbruch.

Nach einem ersten Auftritt in London im Februar folgte im Mai 2005 eine eigenproduzierte Zwei-Titel-EP in einer Auflage von 1500 Stück (CD/Vinyl), die sie erfolgreich verkaufen konnten. Im Juni schlossen sie dann einen Plattenvertrag mit Domino Records. Ihre allererste Single I Bet You Look Good on the Dancefloor konnte im Oktober 2005 sofort auf Platz 1 in Großbritannien einsteigen. Mit ihrer zweiten Single When the Sun Goes Down konnten sie diesen Erfolg im Januar 2006 kurz vor Erscheinen ihres ersten Albums Whatever People Say I Am, That's What I'm Not sogar wiederholen. Auch das Album stieg von 0 auf Platz 1 der Charts ein und avancierte mit 118.000 verkauften Exemplaren am ersten Tag zum schnellstverkauften Debüt-Album in der englischen Geschichte. 2006 gewannen sie einen Brit Award als beste neue britische Band und waren die erste Gruppe, die bei den renommierten englischen NME-Awards in einem Jahr den Preis als Best New Act, Best British Band und Best Track (I Bet You Look Good on the Dancefloor) gewann.

Im Oktober 2005 gingen sie auf Welttournee, die sie neben einigen Auftritten in Deutschland auch nach Nordamerika, Australien und Japan führte. Im April 2006 erschien die EP Who the Fuck Are Arctic Monkeys?, die vier neue Stücke enthielt. Außerdem verkündete die Band, dass bereits ein Großteil der Songs für das zweite Album geschrieben seien und man nach der Tour schnellstmöglich ins Studio wolle, um diese einzuspielen.

Im Juni 2006 verließ der Bassist Andy Nicholson die Band. Nicholson hatte sich schon während der Nordamerika-Tour eine Auszeit gegönnt. Ihn ersetzte Nick O'Malley.

Im August 2006 erschien das Video zu Fake Tales of San Francisco, das innerhalb weniger Tagen bei MTV-TRL auf Platz eins landete. Zeitgleich wurde der Track zum kostenlosen Download angeboten.

Ihr zweites Album Favourite Worst Nightmare erschien im April 2007 und erreichte neben Platz 1 in ihrer Heimat auch Platz 2 der deutschen Albumcharts. Die erste Singleauskopplung Brianstorm erschien am 13. April. Darauf folgten weitere Songs wie Fluorescent Adolescent und Teddy Picker.

Nachdem die Arctic Monkeys bereits 2007 bei den Brit Awards sowohl als beste britische Band als auch für das beste Album des Jahres ausgezeichnet worden waren, konnten sie diesen Erfolg 2008 wiederholen. Des Weiteren waren sie auch zweimal für den Grammy (2007) und viermal für die MTV Europe Music Awards (2006/2007) nominiert.

Am 21. August 2009 erschien das dritte Studioalbum Humbug in Deutschland. Produziert wurde es von Queens-of-the-Stone-Age-Frontmann und Musikproduzent Josh Homme, der sie in den Joshua-Tree-Nationalpark in Kalifornien einlud, um dort im Rancho De La Luna Studio die neue Platte aufzunehmen. Crying Lightning ist die erste Single aus dem Album und hatte seine Radiopremiere am 6. Juli 2009.

Am 4. März 2011 wurde auf der Internetseite der Arctic Monkeys der Song Brick by Brick (inkl. Video[2]) veröffentlicht. Wenige Tage später, am 10. März wurde das vierte Studioalbum mit dem Titel Suck It and See angekündigt, welches am 6. Juni erschien.[3]

Diskografie

Alben

  • Beneath the Boardwalk (Inoffizielle Compilation aus Demo Aufnahmen, 2004)
  • Whatever People Say I Am, Thats What Im Not (23. Januar 2006)
  • Favourite Worst Nightmare (20. April 2007)
  • Humbug (21. August 2009)
  • Suck It and See (6. Juni 2011)

Singles

Whatever People Say I Am, Thats What Im Not

  • I Bet You Look Good on the Dancefloor (17. Oktober 2005)
  • When the Sun Goes Down (16. Januar 2006)
  • The View from the Afternoon (April 2006)
  • Fake Tales of San Francisco (August 2006)
  • Fluorescent Adolescent (Juli 2007)

Leave Before the Lights Come On EP

  • Leave Before the Lights Come On (14. August 2006)

Favourite Worst Nightmare

  • Brianstorm (13. April 2007)
  • Fluorescent Adolescent (9. Juli 2007)
  • Teddy Picker (3. Dezember 2007)

Humbug

  • Crying Lightning (5. Juli 2009)
  • Cornerstone (16. November 2009)
  • My Propeller (22. März 2010)

Suck It and See

  • Brick by Brick (4. März 2011)
  • Don't Sit Down 'Cause I've Moved Your Chair (11. April 2011)

EPs

  • Five Minutes with Arctic Monkeys (30. Mai 2005, eigenproduziert in limitierter Auflage)
  • Who the Fuck Are Arctic Monkeys (24. April 2006)

DVDs

  • Scummy Man (2006)
  • Arctic Monkeys Live at the Apollo (3. November 2008)

Literatur

  • Seamus Craic: Arctic Monkeys. Schwarzkopf & Schwarzkopf; Auflage 1 (Juli 2006), ISBN 3-89602-716-6

Quellen

  1. Hanspeter Künzler: Neue Zürcher Zeitung (Hrsg.): Sprung aus dem Netz. 2006-01-26 (Zugriff am 2011-03-10)
  2. YouTube (Hrsg.): Arctic Monkeys - Brick By Brick. 2011-03-04 (Zugriff am 2011-03-10)
  3. Arctic Monkeys (Hrsg.): Arctic Monkeys Announce Fourth Album Details. 2011-03-10 (Zugriff am 2011-03-10)

Weblinks

Diese Seite wurde zuletzt geändert am 23.10.2011 13:57:28

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