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Band

Baton Rouge

Baton Rouge - © www.batonrouge.ch

Als Chris Klein und Dave Bechtel erstmals über die Gründung einer neuen Band nachdachten, wussten sie eigentlich konkret nur: Wir wollen kraftvolle Musik machen, die aus dem Bauch kommt, starke Emotionen auslöst, in die Beine fährt und mitten ins Herz trifft.

«Es war uns egal, in welche Schublade unsere Musik passt», erinnert sich Bechtel. «Wir machten uns daran, ein paar Songs zu schreiben und sahen uns ausserdem nach Material um, das wir covern wollten, als die ersten CD‘s von Garth Brooks, Billy Ray Cyrus, Travis Tritt und anderen die US-Charts stürmten.» Damals tauchte erstmals der Begriff New American Music oder auch New Country auf. Klein und Bechtel waren sich einig: Wenn schon eine musikalische Schablone, dann diese.

1997 veröffentlichen Baton Rouge ihr erstes Album «The first cut», ein Mix aus Covern und eigenen Songs. Besonders erwähnenswert: «I Want You Bad», ein rockiges Duett mit Chris Klein und Maja Brunner, der ungekrönten Königin des volkstümlichen Schlagers, und der Titel «Angéline», auf welchem Florian Ast Schwizerörgeli spielt. Der Cajun-Music inspirierte Song bescherte der Band denn auch etliches Radio-Airplay und einen TV-Auftritt. 1997 bis 2003 touren Baton Rouge quer durch die Schweizer Countryscene und holen sich in über 200 Festival- und Clubauftritten Live-Präsenz und Bühnenerfahrung.2003 erscheint das Live-Album «Livestyle», mit welchem Baton Rouge beweisen, dass sie zu den besten Live-Bands der einschlägigen Szene gehören.Musikalisch gesehen sind Baton Rouge keine Trendsetter, aber die Art und Weise wie sie Southern Rock, Country,Tex-mex, Rock’n’Roll, Blues und Pop unter einen Hut bringen, macht sie dennoch einmalig und unverwechselbar. Das Publikum soll Spass haben, gelegentlich eine Gänsehaut bekommen und sich ab und zu ein Tränchen aus den Augen wischen, that’s it and that’s a lot.

Mit den Musikern Andi Gisler (Gitarre) und Stefan Kuhn (Drums) sowie dem Keyboarder Martin Aschwanden haben Klein und Bechtel die ideale Besetzung gefunden: Baton Rouge klingen derzeit kompakt und kraftvoll wie noch nie. Und aus jedem Akkord klingt Spielfreude pur.

2006 nehmen Baton Rouge die Aufnahmen zum dritten Album in Angriff. Zum ersten Mal wagen sich Baton Rouge an ein Album, welches nur eigenes Material enthält und das breite musikalische Spektrum der Band wiederspiegelt. Als Studio wählt die Band das «Doorknocker-Studio» Ihres Gitarristen Andi Gisler aus.

Ende 2007 sind die Aufnahmen an der CD abgeschlossen, für Mix und Mastering verpflichtet die Band mit Bob Bullock und Jim De Main zwei international renommierte Top Shots. Der Aufwand hat sich gelohnt: In kürzester Zeit gelangen die beiden Single-Auskopplungen «True Love» und «Live Could Be Easy» so wie drei weitere Titel aus dem Album auf die Playlists vieler Radiostationen, darunter die DRS-Sender DRS 1, DRS 3 und Radio Swiss Pop.

Anfang Dezember 08 veröffentlicht die Band ihre dritte Single "Please don't let me down".